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Ein Blick in die Historie des Nahverkehrs in Hameln-Pyrmont

Die im Sinne des Wortes „bewegte Geschichte“ des Nahverkehrs in Hameln-Pyrmont reicht in das Jahr 1895 zurück. Seinerzeit hatten Magistrat und Geschäftsleute der Rattenfängerstadt Hameln eine Straßenbahnverbindung zwischen der Innenstadt und dem Hauptbahnhof ins Auge gefasst. Sie war als Zubringer zu einer geplanten Eisenbahnstrecke durch das Tal der Weser gedacht. Die Straßen der Altstadt von Hameln erwiesen sich aber als zu eng und die Weserbrücke nicht tragfähig genug für eine Straßenbahntrasse. Die Pläne landeten im Papierkorb, stattdessen kam es 1925 zur Gründung eines städtischen Busunternehmens, der Kraftverkehrsgesellschaft Hameln mbH (KVG). Im Mai des Jahres konnte die erste Linienverbindung in Hameln bedient werden.  Die KVG feierte also im Jahr 2005 ihren immerhin achtzigsten Geburtstag!

Im Staatsbad Pyrmont setzten die Stadtwerke ebenfalls im Jahre 1925 den ersten Linienbus ein. Bis dahin wurden die Bürger und Kurgäste über 45 Jahre lang mit einer privaten Pferdebahn befördert. 

Ganz besonders aus dem Mittelzentrum Hameln heraus entwickelte sich noch im Gründungsjahr 1925 der Linienbusverkehr in die Region. Eine der ersten Überlandlinien verlief bis in die Münchhausenstadt Bodenwerder, weitere kamen hinzu. Der kontinuierliche Fortschritt und zunehmende Fahrgastzahlen wurden jedoch durch die Treibstoffknappheit und den Ersatzteilmangel während der Kriegsjahre gebremst.

Nach 1945 reichten die verbliebenen Fahrzeuge kaum für die Erfüllung aller Beförderungswünsche aus. Der Wohnungs- und Eigenheimbau außerhalb der Kernstadt ließ das Liniennetz in den sechziger Jahren wachsen. Die Fahrgastzahlen wuchsen jedoch nicht mit, denn wer es sich leisten konnte, nutzte das Statussymbol „Auto“. Die Ergebnisse des Nahverkehrs rutschten ins Defizit. 

Der Nahverkehr in Hameln-Pyrmont reagierte auf den Kostendruck fortschrittlich: Die Gründung von Tarifgemeinschaften zwischen der KVG und anderen Nahverkehrsunternehmen reicht in das Jahr 1974 zurück. Mit der Einrichtung einer Mobilitätszentrale Hameln-Pyrmont (1991) war der entscheidende Schritt zum modernen Dienstleister vollzogen. Für die Zeiten mit schwacher Nachfrage wurde in Hameln der Anruf-Sammeltaxen-Verkehr (AST) kreiert. Er gilt bis heute als Vorbild für die gesamte Bundesrepublik. Als bundesweit erster Landkreis war Hameln-Pyrmont Ende 1993 flächendeckend mit dieser differenzierten Verkehrsform erschlossen. Weitere Angebote folgten, wie z.B. der Anruf-Linienverkehr (ALF) und der Homebus. 

Im Nahverkehr Hameln-Pyrmont gilt seit 1994 ein Gemeinschaftstarif zwischen der Kraftverkehrsgesellschaft Hameln mbH, der Verkehrsgesellschaft Hameln-Pyrmont mbH und den Stadtwerken Bad Pyrmont. Darüber hinaus kooperieren die Verkehrsunternehmen unter Einbeziehung der Rattenfänger Reisen Bus und Touristik GmbH und der Regionalverkehr Hameln-Pyrmont GmbH in vielen anderen Bereichen (Dienstplan, Fahrzeugeinsatz, Betriebshofnutzung u.a.) sehr eng. In diese Zusammenarbeit sind die hiesigen privaten Verkehrsunternehmen mit eingeschlossen.

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