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28.Mai 2021

Mehr Platz für Alle!



Fahrplanerweiterungen, größere Busse, Verstärkerfahrten: Das Thema Platzkapazität in den Bussen ist in Zeiten von Corona in aller Munde – und die Öffis gehen dieses Thema aktiv an.
 
Am 31.05.2021 wechselt der Landkreis Hameln-Pyrmont in das Schulszenario A, es findet wieder Präsenzunterricht in voller Klassenstärke statt. Um bis zum Beginn der Sommerferien die Auslastung der Busse besser zu verteilen, werden wieder die bereits bekannten Verstärkerfahrten durchgeführt. Auf den Linien 10, 20, 28, 30 und 40 werden zur Anfahrt zu der ersten Schulstunde, sowie nach der sechsten Stunde zusätzliche Reisebusse eingesetzt: Mit einem Klick zum Fahrplan!
Auf diesen Verstärkerfahrten dürfen ausschließlich Schülerinnen und Schüler mit einer gültigen Schülerzeitkarte befördert werden. Für alle anderen Fahrgäste ist der reguläre Linienverkehr der VHP vorgesehen.


Für die Zeit nach den Sommerferien wurden vom Landkreis Hameln-Pyrmont und den Öffis weitere Schritte geplant und mit zusätzlichen Investitionen in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro umgesetzt:
  • Beschlossene Sache ist eine grundlegende Fahrplanerweiterung ab dem 02.09.2021. In der Zeitlage 08.30 – 09.30 Uhr werden zusätzliche Fahrten Richtung Hameln angeboten. Somit stehen weitere Fahrtmöglichkeiten für Einkäufe und Behördengänge zur Verfügung, aber auch Pendler profitieren von diesen Erweiterungen. Aufgrund der zeitlichen Lage der Fahrplanausweitung wurde zudem ein Konzept für den Schulbeginn zur dritten Stunde geschaffen, was zu einer Entlastung der Schülerbeförderung zur ersten Stunde führt.
  • Für noch mehr Platzkapazitäten sorgen sechs neue Gelenkbusse sowie zwei Solobusse, welche Mitte des Jahres geliefert werden sollen. Durch die Anpassung der jährlichen Bestellmenge stehen somit weitaus mehr Kapazitäten zur Verfügung, als die dafür ausscheidenden Fahrzeuge boten. Somit reagieren die Öffis auf die durch die Pandemie veränderten Anforderungen an den ÖPNV.


Übrigens: In einer kürzlich erschienenen Studie bescheinigte die Berliner Charité der Branche Nahverkehr, dass nicht mehr Infizierte in Bussen und Bahnen unterwegs sind als zu Fuß, mit dem Rad oder im Pkw: zu den Studienergebnissen geht´s hier lang